Profemina steht Frauen weltweit im Schwangerschaftskonflikt zur Seite – Frauen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, die Hilfe und Beratung suchen. In so einer emotional herausfordernden Situation brauchen diese Frauen mehr als nur Worte: Sie benötigen konkrete Hilfe, einfühlsame Beratung und einen geschützten Rahmen, der ihnen Zeit und Raum für eine wohlüberlegte Entscheidung bietet. Dank der professionellen Beratung von Profemina erhalten Frauen auf der ganzen Welt genau diese Hilfe.
Auf dieser Seite finden Sie Zahlen und Fakten zur internationalen Arbeit von Profemina. Diese Daten veranschaulichen, wie Profemina dank der Unterstützung von unzähligen Spendern und Unterstützer Frauen dabei hilft, eine informierte und selbstbestimmte Entscheidung zu treffen – eine Entscheidung, die ihr Leben mit neuer Hoffnung und Perspektive erfüllt.
Beratungen im Jahr 2024 - Profemina International
Übersicht Profemina International – Januar 2025:
- 9.922 Beratungen im deutschsprachigen Raum
- 1.302 Beratungen im portugisischsprachigen Raum
- 2.088 Beratungen im französischsprachigen Raum
- 1.265 Beratungen im englischsprachigen Raum
- 635 Beratungen im italienischsprachigen Raum
Unsere Arbeit wird mehr denn je gebraucht!
Schwangerschaftskonfliktreport 2024
Im Folgenden finden Sie aussagekräftige Daten zu den Beratungserfahrungen aus dem Schwangerschaftskonfliktreport 2024, die für Sie zusammengetragen wurden.
Schlüsselbegriffe:
Biographische Gründe, Überlastung, Partnerschaftsprobleme
In den meisten Fällen ist der Vater des Kindes die erste Person, der eine Frau von ihrer Schwangerschaft berichtet. Seine Reaktion auf die Nachricht prägt in der Regel stark, ob die Frau zuversichtlich oder sorgenvoll auf die Schwangerschaft blickt.
Frauen haben häufig den Eindruck, sich zwischen ihrem Partner und dem Kind entscheiden zu müssen.
Die grössten Sorgen von Männern im Schwangerschaftskonflikt (SSK) sind:
- Der Zeitpunkt für ein Kind erscheint ihnen ungünstig.
- Materielle und finanzielle Unsicherheiten.
- Die Angst, kein guter Vater sein zu können.
Viele Frauen wenden sich in der 5. Schwangerschaftswoche an Profemina. Dies entspricht dem Zeitraum, in dem die meisten Frauen aufgrund des Ausbleibens ihrer Regelblutung von ihrer Schwangerschaft erfahren.
Die ausgefüllten Tests zur Frage „Bin ich schwanger?“ zeigen jedoch, dass ein Schwangerschaftskonflikt häufig schon früher beginnt.
Diese sehr frühen Sorgen spiegeln sich in den meistgelesenen Artikeln wider, wie etwa „Schwanger durch Petting?“ oder „Schwanger durch Lusttropfen?“.
„Bin ich schwanger?“
Der Online-Schwangerschaftstest war im Jahr 2023 der am häufigsten ausgefüllte Test.
Fast zwei Drittel der Frauen geben an, dass eine Schwangerschaft für sie problematisch wäre oder dass sie unsicher seien, wie sie darauf reagieren würden (ambivalent oder ablehnend).
36 % hingegen würden einer Schwangerschaft uneingeschränkt positiv gegenüberstehen.
Generelles: Die Online-Tests von Profemina zeigen, dass die Nachricht einer Schwangerschaft bei der grossen Mehrheit der Frauen negative Gefühle ausgelöst hat.
- 37 % der Frauen, die diesen Test genutzt haben, empfanden die Nachricht über ihre Schwangerschaft im ersten Moment als schockierend.
- Bei knapp einem Drittel löste sie Angst aus.
- Weitere 28 % beschrieben ein Gefühlschaos.
- Lediglich 4 % freuten sich zunächst über die Nachricht, schwanger zu sein, bevor Sorgen und Ängste aufkamen.
Die Daten wurden anhand ausgefüllter Tests erhoben.
- Wie lange kann ich abtreiben?
- Abtreibungsmethoden – Bedeutung einer Abtreibung:
- 61 % körperliche Bedeutung
- 25 % seelische Bedeutung
- 14 % Bedeutung für den Embryo
Die Ergebnisse dieses Tests zeigen, dass viele Frauen im Schwangerschaftskonflikt mit einem tiefen Gefühl der Einsamkeit kämpfen und den Eindruck haben, auf sich allein gestellt zu sein.
- Der Grossteil der Frauen (66 %) erwägt, eine Abtreibung selbst durchzuführen, da sie nicht möchten, dass irgendjemand, selbst ein Arzt, von ihrer Schwangerschaft erfährt.
- 20 % sehen in der Schwangerschaft eine Chance für ihr Leben.
- 26 % der Frauen geben an, dass die Vorstellung, das eigene Baby im Arm zu halten, für sie ein wichtiger Grund ist.
- 54 % hingegen wissen nicht, wie oder ob sie mit einer Abtreibung umgehen könnten.
Diese Angaben machen deutlich, dass sich viele Frauen der möglichen psychischen Folgen einer Abtreibung durchaus bewusst sind.
- 41 % der Frauen betrachten umfassende Informationen über alle Möglichkeiten als die grösste Hilfe.
- 58 % wünschen sich Unterstützung, um ihre Gedanken zu sortieren, guten Rat zu erhalten und vor allem eine Person, die ihnen beisteht.
- Online Schwangerschaftstest
- Bis wann kann man abtreiben?
- SSW Rechner – Schwangerschaftswoche berechnen
- Schwanger durch Petting
- Kosten einer Abtreibung (+Rechner)
- Abtreiben – ja oder nein? | Abtreibungstest
- Schwanger durch Lusttropfen
- Abtreibungspille: Medikamentöse Abtreibung mit Mifegyne
- Abtreibung selbst herbeiführen
- Abtreibung: Die 10 häufigsten Fragen zum Schwangerschaftsabbruch
- Bin ich schwanger?
- Abtreiben – Ja oder Nein?
- Wie viel kostet eine Abtreibung?
- Schwanger von Petting?
- Wie lange kann ich noch abtreiben?
Die unterschiedlichen Beratungsergebnisse hängen vermutlich davon ab, wie effektiv durch Beratung und Unterstützung auf die jeweiligen Sorgen eingegangen werden kann.
1. Finanzielle Belastungen:
- Durch materielle Unterstützung kann gezielt Hilfe geleistet werden, beispielsweise durch konkrete Hilfsangebote von Profemina.
2. Partnerschaftsprobleme:
- Beratung kann spürbare Erleichterung schaffen und den Betroffenen helfen, zwischenmenschliche Konflikte besser zu bewältigen.
3. Biographische Gründe:
- Diese wiegen oft besonders schwer, da sie durch Beratung nicht direkt gelöst werden können.
- Stattdessen kann lediglich am Umgang mit diesen Herausforderungen gearbeitet werden.
- Die Schwangere steht mitunter vor der Entscheidung zwischen dem Kind und ihrer Karriere, zumindest mittelfristig.
4. Überlastung:
- Wenn Überlastung der Hauptgrund für den Schwangerschaftskonflikt ist, erscheint ein (weiteres) Kind als zusätzliche Belastung.
- Dies kann die Situation für die Frau noch weiter verschärfen.
1. Höchste Abtreibungsquote (41–45 Jahre):
- Trotz Beratung liegt die höchste Abtreibungsquote in dieser Altersgruppe.
2. Zweithöchste Abtreibungsquote (unter 20 Jahre):
- Frauen unter 20 Jahren haben nach einer Beratung die zweithöchste Abtreibungsquote.
3. Frauen zwischen 26 und 30 Jahren:
- In dieser Altersgruppe entscheiden sich 75 % der beratenen Frauen für ihr Kind.
Haben Sie noch weitere Fragen?
Noch viel mehr Daten und Fakten finden Sie ausführlich im Schwangerschaftskonflikt-Report 2024