Trump beschliesst „aggressive” Kostensenkung von künstlicher Befruchtung per IVF

Massive Kritik von Pro-Life-Bewegung

24.02.2025

IVF-Labor
IVF-Labor Copyright by IMAGO / epd

Der neue US-Präsident Donald Trump hat am vergangenen Dienstag ein Dekret unterzeichnet, das den Zugang zur In-vitro-Fertilisation (IVF) erweitern soll, berichtet CNA Deutsch.

IVF ist eine Methode der künstlichen Befruchtung. Dabei werden Eizellen einer Frau außerhalb des Körpers, also „im Reagenzglas“ (lateinisch: in vitro), mit Spermien befruchtet. Die entstandenen Embryonen werden anschließend in die Gebärmutter eingesetzt.

Laut Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses, fordert das Dekret politische Empfehlungen zur „aggressiven Senkung der Kosten für solche Behandlungen aus eigener Tasche“. Welche Maßnahmen genau umgesetzt werden sollen, ist noch nicht klar. Der Erlass weist den Rat für Innenpolitik an, dem US-Präsidenten innerhalb der nächsten 90 Tage eine Liste mit politischen Empfehlungen vorzulegen. 

Indem Trump den Zugang zur IVF ausweitet, bringt er sich jedoch in Konflikt mit vielen Lebensschützern: „Nur 7 Prozent der durch IVF erzeugten menschlichen Embryonen führen zu einer Lebendgeburt“, betonte die Präsidentin der Pro-Life-Organisation Live Action, Lila Rose, in einem Beitrag auf X.

„93 Prozent dieser Leben werden auf unbestimmte Zeit eingefroren, es kommt zu einer Fehlgeburt oder sie werden abgetrieben“, erklärte sie. „Über 1.000.000 Embryonen werden in den USA eingefroren. IVF ist NICHT Pro-Life.“

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